Auszug aus meinem Buch „4 Säulen für mein gesundes Leben“


Die asiatischen Kampfkünste und deren Bedeutung im
Zusammenhang mit einem gesunden Leben

Der Begriff Kampfkunst wird in unserem Kulturkreis oft falsch verstanden und wirkt auf viele Menschen sehr kriegerisch. Es ist mir daher wichtig speziell dazu Einiges ins rechte Licht zu rücken:
Solange es den Menschen gibt, gibt es auch Kriege und Auseinandersetzungen. Es hatten jene Menschen die besten Überlebenschancen, die in solchen Situationen höchste körperliche und geistige Leistung abrufen konnten. Dies ist nur bei vollkommener Gesundheit möglich, wenn sich Körper und Geist in einem optimalen Zustand befinden. Im asiatischen Raum waren es vor Jahrtausenden buddhistische Mönche, die sich wissenschaftlich mit dem Thema Kampfkunst und zwangsläufig mit der Gesundheit beschäftigt haben. Die Mönche waren Naturwissenschaftler, Philosophen, Psychologen, Mediziner, Astronomen usw. usf. Auf ihren langen und beschwerlichen Reisen die sie bei der Verbreitung ihres Glaubens auf sich nahmen, waren sie besonderen Gefahren ausgesetzt. Es gab Krankheiten, wilde Tiere und Wegelagerer. So haben die Mönche im Laufe der Zeit ein hohes Verständnis über die komplexen Abläufe im menschlichen Körper und dessen Abhängigkeit und Beziehung zum Universum durch Beobachtung und Erfahrung entwickelt.
Ein Zeugnis dessen, was möglich ist liefern die unglaublichen Leistungen der Shaolin Mönche.
Ich habe im Archiv des ZDF eine interessante Aufzeichnung gefunden. Der Film zeigt Shaolin Mönche. Das was sie tun ist mit freiem Auge nicht wahrnehmbar. Erst mit Hilfe einer Spezialkamera (2564 Bilder/sek) sind die Bewegungen erkennbar. „Es ist derzeit unserer westlichen Wissenschaft unerklärlich wie so etwas möglich ist.“ Prof. Dr. Dieter Hackfort (Prof. für Sportpsychologie. Hier ist der Link zum Video Schneller als das menschliche Auge
Das Studium der Kampfkünste hat in Asien auch heute noch einen hohen gesellschaftlichen Wert. Seit 1957 wird Karate an japanischen Universitäten unterrichtet.
Viele japanische Karate Legenden waren/sind Akademiker, haben an der weltweit bekannten Takushoku-Universität ihr Studium absolviert und später dort Karate gelehrt.
Ich habe Karate viele Jahre lang in Österreich bei traditionellen japanischen Lehrern gelernt. Danach war ich selbst aktiver Wettkämpfer und Lehrer in meiner eigenen Schule. Aus diesen Erfahrungen habe ich sehr viel für mein späteres Leben profitiert. Kampfkunst Wissen.

Soweit so gut. Ich glaube der Zusammenhang zwischen den Kampfkünsten und der Gesundheit ist somit hergestellt.